26.11.2018 in Allgemein

Oberhaveler Sozialdemokraten stehen auf gegen Gewalt an Frauen

 

Die Delegierten der SPD Oberhavel unterbrachen am letzten Samstag spontan ihren Kreisparteitag und erhoben sich im Rahmen der Aktion "Frei leben - Ohne Gewalt" für eine Minute. Anlass war der „Internationale Tag gegen Gewalt an Mädchen und Frauen“, der 1981 von den Vereinten Nationen ausgerufen worden war und immer am 25. November an Menschenrechtsverletzungen gegen Frauen und häusliche Gewalt erinnert. Seit elf Jahren verteilt die Menschenrechtsorganisation "Terre des Femmes" Fahnen an beteiligte Aktionsgruppen, um noch deutlicher auf den Tag in der Öffentlichkeit hinzuweisen.

Kurz vor dem diesjährigen Gedenktag hatte Bundesfamilienministerin Franziska Giffey (SPD) in ihrem vom Bundeskriminalamt unterstützten Bericht zugrunde gelegt, dass es im Jahr 2017 noch immer zu nahezu 140.000 Fällen von häuslicher Gewalt in Deutschland gekommen war.

10.10.2018 in Unterbezirk

„Wir können ihr Kind nicht einordnen“ - Bürokratie in Deutschland

 

Mein Sohn ist inzwischen 17 Jahre alt und wir haben es nach jahrelangem Kampf endlich geschafft, einen Behindertenstatus zu bekommen.

Ich will nicht wissen, wie viele Eltern diesen langen Atem nicht haben. Auch bei mir war zwischenzeitlich die Luft raus. Doch ich habe nicht aufgegeben und hatte das Glück schlussendlich an die richtigen zu gelangen.

Aber von vorn: 

17.07.2018 in Landespolitik

Einstieg in die kostenfreie Kita. Gut so!

 

Ab August werden viele Familien in Oberhavel mehr Geld in der Haushaltskasse haben. Das letzte Kitajahr vor der Schule im Land Brandenburg wird beitragsfrei. Endlich! Familien sparen durchschnittlich 1.320 Euro im Jahr. Dabei ist ganz egal, ob Kinder eine kommunale Kita oder Kitas freier Träger besuchen werden. Dieser Schritt war überfällig. Viele unserer Nachbarn haben den Weg schon längst eingeschlagen. In insgesamt 11 Bundesländern gibt es mittlerweile die teilweise oder komplette Beitragsbefreiung. Gut, dass sich auch die SPD im Landtag dafür stark gemacht hat. Für mich ist das eine Aufwertung frühkindlicher Bildungseinrichtungen und keine Abwertung.

30.06.2018 in Europa

Europa, Bildung und die Welt

 

Im Jahr 2000 einigten 164 Staaten auf sechs Bildungsziele, die bis zum Jahr 2015 erreicht sein sollten: Ausbau frühkindlicher Erziehung, Grundschulbildung für alle Kinder weltweit, Absicherung der Lernbedürfnisse Jugendlicher, Halbierung der Analphabetenrate unter Erwachsenen, Überwindung von Ungleichbehandlungen der Geschlechter und Verbesserung der Bildungsqualität. Aus unserer Sicht ist das sicher kein Luxus, worauf man sich hier einigte.

Nur ein Drittel der Staaten erreichte diese sechs Ziele. Nur in der Hälfte dieser 164 Länder erhalten Kinder eine Grundschulbildung. Aktuell haben 264 Millionen Kinder weltweit keinerlei Zugang zu Bildung -Null! Bemerkenswert ist, dass zwischen 2010 bis 2015 der Bildungsanteil in den Geldern für Entwicklungszusammenarbeit weltweit um 10 % sank. Bildungsausgaben machen gerade einmal knapp 7 % der Entwicklungsgelder aus. Das ist das Gegenteil von Fluchtursachen bekämpfen.

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