27.09.2017 in Wahlen

Bundestagswahl - Bürgermeisterwahlen

 

Die Bundestagswahl ist entschieden. Das Ergebnis für die SPD kann uns nicht mit Stolz erfüllen. Die Entscheidung, nicht in Gespräche über eine Regierungsbeteiligung, sondern in die Opposition zu gehen, ist daher nur konsequent.

Leider hat es unser Kandidat, Benjamin Grimm, nicht in den Bundestag geschafft. Aber er hat deutlich mehr Erststimmen als SPD-Zweitstimmen erhalten. Das ist sicherlich seiner Person, aber auch seinem engagierten, offenen und pfiffigen Wahlkampf geschuldet, den wir gemeinsam mit ihm geführt haben.

Vielen Dank an alle, die dabei tatkräftig Unterstützung geleistet haben.

Aber: nach der Wahl ist vor der Wahl. Und die kommt schneller als mancher denkt. Bei den Bürgermeisterwahlen im Landkreis fiel die Entscheidung zunächst nur in Hennigsdorf im 1. Wahlgang. Herzlichen Glückwunsch, Thomas Günther! In Oranienburg wird es am 15. Oktober zur Stichwahl kommen. Die aus unserer Sicht beste Kandidatin, Jennifer Collin, steht dabei leider nicht mehr zur  Wahl; sie kam am 24. September nur auf den undankbaren 3. Platz.

Schon am 8. Oktober fällt die Entscheidung in Glienicke. Uwe Klein hat schon in seiner bisherigen kommunalpolitischen Arbeit hat er bewiesen, dass er bürgernah und kompetent ist. Und in Velten geht es am 15. Oktober darum, dass Ines Hübner sich auch weiterhin als Bürgermeisterin für die Menschen in ihrer Stadt einsetzen kann.

Liebe Bürgerinnen und Bürger in Velten und Glienicke: nutzen Sie Ihr Wahlrecht - am 8. Oktober für Uwe Klein und am 15. Oktober für Ines Hübner.

05.09.2017 in Unterbezirk

Menschenfeindliche Äußerungen werden nicht toleriert

 
Andrea Suhr

Der SPD-Unterbezirk Oberhavel und die Kreistagsfraktion stellen sich klar gegen aktuelle Statements des CDU-Kreistagsabgeordneten Michael Ney. In einem Leserbrief hatte er sich diffamierend und mit pauschalen Vorurteilen über Flüchtlinge geäußert. Der Vorsitzende der SPD-Kreistagsfraktion, Andreas Noack, kritisierte Herrn Ney scharf: „Wer so über Menschen spricht, die bei uns Zuflucht und Schutz suchen, ignoriert nicht nur das Grundrecht auf Asyl, sondern schürt Vorurteile und Ängste.“ Auch Andrea Suhr, die Vorsitzende der SPD Oberhavel, betonte, dass solche Aussagen von einem gewählten Abgeordneten nicht einfach hingenommen werden könnten. „Demokratische Politiker und Parteien müssen immer klare Kante gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit zeigen – auch wenn diese nicht von außen, sondern aus den eigenen Reihen kommen“, so Suhr.

25.08.2017 in Wahlen

Bundestagswahl

 

In einem Monat wird ein neuer Bundestag gewählt - unser Kandidat stellt sich auf seiner Homepage vor:

11.07.2017 in Bundespolitik

Gleichstellung gibt es nur mit uns

 

Auch wenn der Alltag uns längst wieder gefangen hält, bin ich noch immer überwältigt und muss mich manchmal kneifen: Der Deutsche Bundestag hat am 30. Juni die „Ehe für alle“ beschlossen, der Bundesrat hat es ihm eine Woche später gleich getan. Meine Lebenspartnerin und ich dürfen, können, sollen noch einmal zum Standesamt gehen und dort „gegenseitig persönlich und bei gleichzeitiger Anwesenheit erklären, miteinander eine Ehe auf Lebenszeit führen zu wollen“ – so wurde das Lebenspartnerschaftsgesetz (LPartG) durch die übergroße Mehrheit der Bundestagsabgeordneten gegen die Stimmen der Ewiggestrigen geändert. Damit anerkennt der Gesetzgeber, dass meine Beziehung zu meiner Frau genauso viel wert, ihr ebenso Respekt und Würdigung entgegen zu bringen und sie gleich schützenswert ist wie die Ehe meiner Eltern, Großeltern, Urgroßeltern.
 

Als ich 1983 als junge Frau mein Coming Out hatte, habe ich nicht einmal entfernt denken können, dass es soetwas wie eine „Ehe für alle“ jemals geben könnte. Seitdem hat sich unsere Gesellschaft durch vielfältige Einflüsse gewandelt und die SPD hat diesen Wandel begleitet und aktiv mitgestaltet. Seit ihrer Gründung war sie die Partei des gesellschaftlichen Wandels und oft ihrer Zeit weit voraus. Am Beginn des 20. Jahrhunderts hat sie Frauen eine politische Plattform geboten, noch bevor es das Frauenwahlrecht gab, um dann die Gunst der Stunde zu nutzen, dieses durchzusetzen und damit ein Versprechen einzulösen. Doch wohl nur die Verwegensten haben sich damals vorzustellen gewagt, dass Frauen dereinst frei von männlicher Erlaubnis ihren Beruf wählen, Ärztinnen und Richterinnen und sogar Regierungschefin werden könnten.
 

04.07.2017 in Kommunalpolitik

Die neue Satzung der Kreisvolkshochschule

 

Englisch, Latein, Italienisch? Oder lieber doch eine Whiskeverkostung und einen Seidenmalereikurs? Die Angebote der Kreisvolkshochschule sind vielseitig. Warum eine Anpassung ihrer Satzung dringend fällig war, erklärt die Kreistagsabgeordnete Annemarie Wolff.

Meinen ersten Kurs an einer Volkshochschule habe ich damals in Potsdam belegt. Es war ein Sprachkurs, direkt darauf ausgelegt, den mündlichen Gebrauch der Sprache zu trainieren. Ich hatte früher eigentlich nie Probleme mit englischen Texten. Lesen, Hören und Verstehen haben mir genauso wie Schreiben absolut keine Schwierigkeiten bereitet. Aber sobald es darum ging, im Gespräch auch nur einen geraden Satz zustande zubekommen, bekam ich die Zähne nicht mehr auseinander.

Während meines Freiwilligen Kulturellen Jahres habe ich in Potsdam ganz in der Nähe zur dortigen Volkshochschule gearbeitet und so hat es sich angeboten, auch einmal das Programm zu durchstöbern, das in meinem Büropostfach lag. Gesagt, getan, habe ich mich auch aufgrund der günstigen Preise damals dafür entschieden. Ich bin jede Woche fleißig zu meinem Kurs gegangen, der zusammengesetzt war aus den unterschiedlichsten Leuten. Von jungen Abiturienten wie mir bis hin zur Rentnern, die mit ihren Enkelkindern in den USA skypen wollten. Es war eine großartige Erfahrung, ich habe viel gelernt, nicht nur die Sprache, sondern auch über die anderen Kursteilnehmer.

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